Montag Okt. 24, 2005

PostgreSQL 8.1/Firefox 1.5/Thunderbird 1.5

Also ich muß sagen, die Postgres 8.1 beta3 ist schon ziemlich heiß. Die Jungs haben da einiges gebastelt. So ein Datenbankimport geht jetzt ganz schön flott von der Stange. Export/Import von Schema's geht jetzt auch. Das freut insbesondere, weil ich viel mit Schema's arbeite. Der Autovaccum-Daemon ist nun auch von contrib in den Hauptast gewandert. Und die Funktion zum Buffercache anguggen ist auch recht fein. Summasumarum würde ich jedem empfehlen, das Release mal anzuguggen. Ist wirklich fein geworden.

Ebenso verhält es sich mit den neuen Beta 2 von Firefox und Thunderbird. Bis auf das, das noch ein paar Plugins nicht funktionieren, sind die Teile schon merklich schneller geworden. Aber das aller Beste beim Firefox ist, das man jetzt die Tab's per Drag&Drop verschieben kann :-) Darauf hab ich schon lange gewartet :-) Die Podcast-Unterstützung in Thunderbird 1.5 ist noch etwas rudimentär, aber ein Anfang ist gemacht.

Sonntag Okt. 23, 2005

VDR

So. Jetzt ist mein neuer VDR endlich installiert. Was Klaus Schmidinger mit seinem Video Disk Recorder (VDR) und all die Programmierer der div. Plugins so auf die Beine gestellt haben, ist schon erstaunlich. Ich wüßte gar nicht mehr, wie ich ohne leben könnte ;-) Digital aufzeichnen,  Bilder anguggen, MP3's abspielen,  Screenshot's von laufenden Sendungen machen, Video's rausstreamen, Teletext, DVD's abspielen, usw. alles schön integriert. Nun, früher war das alles ein ziemliches Gefrickel die DVB-Treiber, VDR und die ganzen Plugins sauber ans Laufen zu bekommen. Jetzt geht das alles relativ smooth. Vor allem das Update von 1.3.17 auf 1.3.34 und der Update der DVB-Firmware hat sich wirklich gelohnt.

Das Ganze läuft bei mir jetzt mit folgender Hardware:

Athlon XP 2500+
Asus A7V600 Mainboard
5 x 160 GByte SAMSUNG SV1604N
ATI Radeon 9000
512 MByte Speicher
Hauppauge Nexus-S V2.1
Technotrend Premium V 1.6 (mit JP2 zum Anschluß von:)
AV-Board 1.3 (Für S-Video und RGB/SCART-Ausgang, LCD, Fernbedienungsanschluß). Diese Erweiterung für die Technotrend ist wärmstens zu empfehlen, den von den Standardkarten bekommt man nur das schlechte FBAS-Signal. Die Karte ist relativ einfach anzuschließen, wenn man einen Wake on LAN-Anschluß (WoL) auf dem Mainboard hat. Ansonsten muß man vom 5 Volt Standby den Strom abzapfen. Dann muß man sich ein kleines Kabel basteln, um vom 5V-Anschluß, über die Karte zum Mainboard Power Switch zu kommen. Dann kann man den Rechner nebenbei mit der Fernbedienung einschalten ;-)

Und so bin ich bei der Installation vorgegangen:

Zunächst hab ich ein Debian 3.1 Basissystem aufgesetzt - sonst nichts. Dann hab ich den Kernel ausgewechselt. Der Kernel 2.6.12 des c't VDR 4 ist dafür bestens geeignet, denn er enthält alle nötigen Treiber. Damit man diesen Kernel installieren kann, muß man die sources.list erweitern:

echo "deb http://www.heise.de/ct/ftp/projekte/vdr4 experimental/" >> /etc/apt/sources.list
apt-get update
apt-get install kernel-image-2.6.12-ct-1
Rechner durchstarten

Als Nächstes braucht man noch die Firmware für die DVB-Karten. Normalerweise bekommt man die hier. Die Datei für die Nexus-S und Technotrend Premium wäre z.B. aktuell dvb-ttpci-01.fw-261f. Allerdings kam es bei mir damit seit jeher regelmäßig zu Abstürzen. Viel besser ist die gepatchte und erweiterte Version von Werner Fink (test_av.tar.bz2). Mehr zu dieser Firmware gibt's im vdr-portal.de. Die Datei legt man dann nach /usr/lib/hotplug/firmware und benennt sie dvb-ttpci-01.fw. Dann am Besten den Treiber entladen und nochmal laden:

rmmod dvb_ttpci
modprobe dvb_ttpci

Wenn man das AV-Board installiert hat und den S-Video-Ausgang nutzen möchte, muß man den Treiber mit einem bestimmten Parameter starten:

modprobe dvb_ttpci vidmode=3

Damit der Treiber auch immer schön automatisch beim Hochstarten mit vidmode=3 gestartet wird, muß man noch Folgendes machen:

echo "options dvb_ttpci vidmode=3" >> /etc/modprobe.d/dvb_ttpci

Als Nächstes habe ich den VDR vom Experimental-Tree von Tobi installiert. Dazu muß man wiederum die sources.list erweitert:

echo "deb http://e-tobi.net/vdrdevel-experimental  sarge  base backports addons vdr-multipatch" >> /etc/apt/sources.list
echo "deb http://e-tobi.net/vdr-experimental sarge  base backports" >> /etc/apt/sources.list
echo "deb http://e-tobi.net/vdr-experimental sarge  base backports addons vdr-multipatch" >> /etc/apt/sources.list
echo "deb ftp://ftp.nerim.net/debian-marillat sarge  main" >> /etc/apt/sources.list

Meine sources.list sieht so aus:

# Binary's von Tobi
deb http://e-tobi.net/vdrdevel-experimental sarge base backports addons vdr-multipatch
deb http://e-tobi.net/vdr-experimental sarge base backports
deb http://e-tobi.net/vdr-experimental sarge base backports addons vdr-multipatch

# Heise Repository
deb ftp://ftp.heise.de/pub/ct/projekte/vdr/sarge/testing/binary  base/

# Heise.de Kernel
deb http://www.heise.de/ct/ftp/projekte/vdr4 experimental/

# Debian Repository
deb http://debian.nfgd.net/debian stable main
deb http://ftp2.de.debian.org/debian/ stable main contrib non-free

# Debian Sources
deb-src http://ftp2.de.debian.org/debian/ stable main

# Sicherheitsupdates
deb http://security.debian.org/ stable/updates main

# Einige weitere Multimedia-Bibliotheken
deb ftp://ftp.nerim.net/debian-marillat      sarge  main

Dann erstmal wieder das Repositry erneuern und VDR Devel installieren:

apt-get update
apt-get install vdrdevel

Damit wäre dann der VDR und alle Pakete von denen er abhängig ist, installiert. Damit dann auch DVD guggen funktioniert, muß man eventl. den Softlink /var/cache/vdrdevel/dvd noch umbiegen auf das DVD-Laufwerk z.B. nach /dev/hdc oder so. Wenn man auch kopiergeschützte DVD's mit dem DVD-Plugin  anschauen will, muß man noch so eine LIBrary installieren, die ihr euCh aber Selber Suchen müßt, da man in Deutschland ja jetzt schon verklagt wird, wenn man blos bestimmte Begriffe erwähnt.

Wenn man das AV-Board installiert hat, dann hat man zunächst mal keinen Ton, wenn man nicht den digitalen Ausgang des AV-Board's benutzt. Deshalb muß man im Menü Setup/DVB Replay/Dolby Digital auf no setzen.

Und dann gibt's da noch jede Menge Plugin's, wie z.B. DVD, Remote, MP3, Newsticker, (S)VCD-Wiedergabe, usw. apt-cache search vdrdevel-plugin listet die Plugins auf und apt-cache search vdrdevel-addon die Addon's. Und das zweifelsohne beste Addon ist das VDRConvert. Damit kann man sehr einfach aus seinen Aufnahmen DVD's erzeugen und dann anschließend brennen.

Wichtige Links zum VDR:
VDR Portal
VDR Wiki
DVB Shop
DVB Firmware
AV Board

Falls es jemanden weiterhilft, hier noch die wichtigsten Konfigurationen die ich benutze:
ca.conf
channels.conf
setup.conf
diseqc.conf

Donnerstag Okt. 13, 2005

Tom Kyte: "Most incredible statement I heard this week"

Tom ist wieder der Beste ;-) Es geht um:

I might be naive, but Oracle is supposed to be this big powerful RDBMS engine but it can't handle anything. I think we're overpaying for it. The design should have nothing to do with performance. Oracle must be able to handle everything.

Dienstag Okt. 11, 2005

Firefox Theme

Endlich mal ein schönes Firefox Theme: Aquatint

Donnerstag Sep. 22, 2005

Linux Filesysteme

Manchmal liebe ich das Heise-Forum :-) Hans Reiser möchte nun sein Reiser-FS 4 endlich im Standard-Kernel haben, aber die Kernel-Entwickler wollen nicht so recht. Während sich diese die Köpfe einhauen, wie man richtig programmiert, hauen sich die Leute im Heise-Forum die Köpfe ein, was das bessere Filesystem ist. Wenn man die Threads dann mal so durchließt, stellt man fest, das es irgendwo anscheindend schon mal jedes Filesystem zerlegt hat. Ich für meinen Teil installiere nur noch XFS wenn möglich ansonsten EXT3. Selbst bei kaputter Hardware kam ich noch an meine Daten ran. Im gleichen Falle von EXT3 war da nix mehr zu machen auf dem gleichen Rechner. Reiser FS 3 hat mir regelmäßig Probleme bereitet. Was hilfts, wenn's schnell ist und die Daten dann futsch sind. Nichtsdestotrotz: Ein kaputtes UFS-Filesystem auf Sun Solaris hab ich noch nicht gesehen. Ich glaube, Linux hat im Allgemeinen noch so seine Probleme an der ein oder anderen Stelle. Und wenn die Kernel-Entwickler weiterhin am 2.6er Kernel so weiterbasteln, wird dieser auch sicherlich nicht stabiler. Ich versteh nicht, wieso kein 2.7er Entwicklungsast aufgemacht wird und der 2.6er endlich auf Stabilität getrimmt wird... :-(

Freitag Juli 29, 2005

Heute ist...

Sysadmin Day :-) Was man ans Sysadmin so erlebt, kann man hier lesen...


Donnerstag Juli 21, 2005

Linux, Firewire, SATA oder warum ich mit Linux manchmal die Krise bekomme

Nun... Es war einmal ein Rechner, da war ein Firewire-Controller Adaptec FireConnect 8300 eingebaut. Dieser läuft auch recht gut. An diesen hingen 3 x 1 TByte LaCie Bigger Disk Extreme und 2 x 1,6 TByte LaCie Bigger Disk Extreme Platten. Mal davon abgesehen, das diese Platten recht anfällig für Ausfälle sind (man kann dazu auch gerne mal in der Linux Firewire Mailingliste mehr nachlesen), hatte ich mit den 1,6 TB Platten immer nur Probleme unter Linux (egal mit welcher Kernelversion). Ein Problem äußerte sich z.B. darin, das man für ein paar Sekunden Daten ganz normal auf die Platte geschrieben wurden, aber dann plötzlich die Platte "mit sich selbst" beschäftigt war. Das konnte man mit iostat sehen. Dort lag die Auslastung (%util) plötzlich bei 100% und bei top unter wa sah man ebenfalls 100%. Nach ein paar weiteren Sekunden schrieb die Platte dann wieder und das Ganze ging dann wieder von Vorne los. Es kam dann mal der Vorschlag auf, für diese Platte den cfq-I/O-Scheduler einzustellen (echo "cfq" > /sys/block/<FESTPLATTENNAME>/queue/scheduler). Das bringt tatsächlich etwas Speed, löst das Problem aber nicht. Seltsamerweise hatte und habe ich mit den 1 TByte LaCie Platten in dieser Hinsicht keine Probleme. Da nun Firewire-Support unter Linux unter Kernel 2.6.12 das erstemal als stable deklariert wurde, hab ich gleich Ubuntu 5.10 installiert, das diesen Kernel schon mitbringt. Die 1,6 TB Platten liefen aber immer noch nicht vernünftig. Nun, da diese LaCie-Platten intern immer im Raid 0-Verbund arbeiten (die Bigger Disk Extreme Platten haben intern 4 Festplatten) und diese Platten im Dauerbetrieb nicht unbedingt gut aussehen (heißt oft kaputt gehen), mußte eine andere Lösung her.

Also geguggt und gefunden: Ein 3ware 9500S-4LP SATA-Controller und ein Stardom-RAID-Tower sollte es sein. 3ware deshalb, weil der Linuxsupport wirklich vorbildlich ist. In den RAID-Tower 5 x 400 GB Seagate Platten rein und ein RAID 5 konfiguriert. Damit war dann schon mal das RAID 0 Problem der LaCie's gelöst und der Ausfall einer Platte kann dann schon mal nicht mehr alle Daten vernichten. Der RAID-Tower hat das nette Feature nicht nur Firewire 800 und USB 2.0 sondern auch einen SATA-Anschluß zu haben (es gibt auch einen mit SCSI). Das war dann auch das Kaufargument, da ich eigentlich von Firewire weg wollte. Große Platten, Firewire und Linux scheint momentan noch nicht der letzte Brüller zu sein - auch wenn die Firewire-Mailingliste sehr hilfreich ist und gerne weiterhilft. Gesagt getan: SATA-Controller rein, Tower per SATA angeschlossen... Und der Controller erkennt natürlich den Tower nicht. Aha. Toll. Alle SATA-Ports durchprobiert, Controller in verschiedene Slots gesteckt, div. Konfigurationen probiert.... War nix zu machen. Der Controller tauchte in der Plattenliste nicht auf. Also 3ware-Support angerufen. Dort teilte mir dann auch gleich mit, das man solche RAID-Tower gar nicht unterstütze und man gefälligst einzelne Platten anschließen solle. Ich wollte dann den technischen Hintergrund wissen, wieso das nicht funktionieren sollte, denn für den Controller stellt sich das RAID nach aussen ja nur als eine Platte dar und SATA unterstützt ja immerhin 48bit-Adressierung, so das die 1,6 TByte netto ja eigentlich kein Problem machen sollten. Funktioniert nicht, wird nicht supportet. Ende der Durchsage... Aha. Toll. Also bei Raidsonic angerufen. Dem Support-Techniker erzählte ich dann gleich von meinem Telefongespräch von eben mit 3ware. Der mußte dann gleich schmunzeln und verwieß mich auf's Handbuch Kapitel 4. Dort steht nämlich, das man den IDE-Kanal wechseln muß, denn Kanal 0 wird von Firewire genutzt und Kanal 1 von SATA. Und Default ist Firewire. Drum erkennt der SATA-Controller den Tower nicht. Blöderweise befindet sich aber Kapitel 4 nicht in der gedruckten Anleitung (die ich gelesen habe) sondern auf der mitgelieferten CD als PDF. Also: Gesagt und eingestellt und siehe da: Der Tower erscheint als 1,6 TByte Platte in der Festplattenliste des Controllers. :-) Feini fein...

Also Ubuntu Linux Version 5.10 gebootet, Treiber für den 3ware-Controller lädt ohne Probleme und mit fdisk -l sehe ich dann auch gleich die Platte und richte die Partition ein, XFS Filesystem installieren, mounten und is gut. :-) Aber wir sind ja noch nicht fertig. Ich möchte erstmal sehen, wie das Ganze performend. Also ein ganz einfacher Test mit dd:

dd bs=1024 if=/dev/zero of=/sataplatte

Ungefähr 5 MByte/sec Write-Speed. Nicht berauschend. Und das trotz (scheinbar) aktivierten Write-Back-Cache des Controllers? Also wieder an Firewire 800 ran und Test wiederholt. Ergebnis: Ungefähr 27 MByte/sec Write-Speed. Aha. Toll. Jetzt blick ich gar nicht mehr durch. Na dann bleib ich erstmal bei Firewire. Vielleicht finde ich in diesem Jahrtausend noch raus, woran die schlechte Performance der SATA-Kompontenten liegt.

Update:

Tja... Also an SATA scheint nicht das eigentliche Problem zu sein. Denn in der Praxis hat sich jetzt gezeigt, das bei Firewire der Durchsatz genauso schlecht ist wie bei SATA. Ich muß wohl weitersuchen...

Update:
Aha... Wenn man den richtigen Schalter findet, läuft die Sache gleich viel besser ;-) Da ich bei dem Controller die RAID-Funktionalität nicht nutze, kann ich im BIOS des Controllers nur JBOD einstellen. Das aktiviert allerdings den Write-Back-Cache nicht. Das macht die Sache relativ langsam. Mit aktivieren Write-Back geht's schon erheblich flotter. Trotzdem hätte ich mir selbst ohne Write-Back mehr Performance erwartet. Der Write-Back-Cache ist halt immer so eine Sache bei Stromausfall oder so was in der Gegend...

Dienstag Juli 19, 2005

Sun's neue Sparc Chips

Wer sich dafür interessiert, wie es bei Sun mit den Sparc-Chips weitergeht, findet hier einen sehr interessanten Artikel.

Freitag Juli 08, 2005

Oracle Database 10g Release 2

Hier einige interessante Links zu Oracle Database 10g Release 2, die bald erscheinen wird:
Review new Technical White Papers
Listen to a podcast interview with "Dr. DBA" Ken Jacobs
Read "Oracle Database 10g Release 2: Top Features for DBAs"

Dienstag Juli 05, 2005

Bill Gates und die Zukunft des Internet

Was Bill Gates über die Zukunft des Internet's denkt, kann man hier nachlesen.

Top 10 RPM Probleme

Haua, haua, haua... Da hauen sich wieder zwei die Köpfe ein ;-) Hmmm... Naja. Ich bin ich nicht der große RPM Fan. Aber Paketmanager sind ja bekanntlich auch nur Geschmackssache...

Montag Juli 04, 2005

Debian

Das ist natürlich schon heftig. Da gab es wochenlang keine Sicherheitsupdates von Debian 3.1. Und dann stellt sich raus, das sich da nur eine Person nämlich Martin "Joey" Schulze darum gekümmert hat. Hmmm... Das gibt einen schon zu denken...

Dienstag Juni 28, 2005

Enterprise Services with .NET Framework

Dieser Text gibt einen Überblick über Transaktionen und beschreibt die Vorteile der .NET Enterprise Services. Der Text stammt aus einen Kapitel aus dem Buch "Enterprise Services with the .NET Framework: Developing Distributed Business Solutions with .NET Enterprise Services".

Montag Juni 20, 2005

XFS

Strange things happens ;-) Das war dem XFS-Filesystem wohl zuviel... Bei einem Backup über NFS auf eine Firewire-Platte mit XFS-Filesystem, meinte dieses, es müsse sich jetzt nicht mehr mounten lassen. Schon nett... xfs_repair meinte dazu Folgendes:

rigel:~# xfs_repair /dev/sde1
Phase 1 - find and verify superblock...
Phase 2 - using internal log
        - zero log...
ERROR: The filesystem has valuable metadata changes in a log which needs to
be replayed.  Mount the filesystem to replay the log, and unmount it before
re-running xfs_repair.  If you are unable to mount the filesystem, then use
the -L option to destroy the log and attempt a repair.
Note that destroying the log may cause corruption -- please attempt a mount
of the filesystem before doing this.

Aha. Nun mounten ging eben nicht mehr. Ein Blick ins Kernel-Log bringt dann Folgendes zu Tage:

XFS: Filesystem sde1 has duplicate UUID - can't mount

Also ein bißchen gegoogled. Nun der einfache Weg in diesem Fall ist, man rebooted den Rechner einfach. Wieso der da allerdings meint, das da eine zweite UUID vorhanden sein soll, ist nicht so ganz klar. Zu dieser Zeit war allerdings, wie in diesem Forums-Thread beschrieben, ebenfalls viel NFS-Traffic auf dem Mountpoint.

Nun... Je länger ich diese NFS/Firewire/Backup-Lösung da betreibe, desto übler finde ich das Ganze. NFS und Firewire scheinen sich unter Linux nicht richtig zu vertragen - zumindest was Debian 3.1 mit 2.6.8.1 Kernel anbelangt (2.4er Kernel is auch nicht besser). Und mit EXT3-Filesystem scheint's noch schlimmer zu sein als mit XFS. Ich glaube, ich werde das Ganze jetzt durch einen paar Stardom RAID-Tower und 3Ware-Controller ersetzen und das Ganze über SATA verbinden.

Sonntag Juni 19, 2005

Interview mit Steve Northover

Ein interessantes Interview mit Steve Northover über SWT und Java findet ihr hier.