Samstag Jan. 31, 2009

Mehr PCI Slots benötigt? Die Lösung: PCI Slot Expansion Box

Ich bin vermutlich noch einer der Wenigen, dem die PCI-Slots nicht ausreichen ;-) Hatte mir extra das Asus Commando Board gekauft, da das von Haus aus schon 4x PCI und 2x PCI Express Slots hatte. Aber mit div. alten PCI-Karten und einer Grafikkarte, die mit ihrem blöden Lüfter nicht nur einen PCI-Express-Slot belegt, sondern auch noch einen PCI-Slot belegt, war dann gleich Ende mit den Slots.

Glücklicherweise habe ich die EXSYS PCI-Express Bus zu 4 x PCI Slot Expansion Box gefunden, die es für um die 140 Euronen gibt :-) Die hat vier PCI-Slots (die Box gibt's in kurzer und langer Version). Verbunden wird diese Box mit einer Karte, die man in den PCI-Express-Slot steckt.

Klappt bei mir alles recht gut. Sogar die Videokarte Hauppauge PVR 350 läuft damit. Diese Dinger sind ja immer etwas kritisch.

Zu finden ist die Karte hier .



Freitag Jan. 23, 2009

ALLNET Netzwerksteckdose ALL3075

An sich läuft ja meine Linux-Büchse sehr stabil. Nur leider verabschiedet sich manchmal das CAM-Modul und dann is nix mehr mit Premiere per VDR aufzeichnen :-( Die einzige Möglichkeit das CAM-Modul zu resetten ist, den Rechner auszuschalten. Blöd, wenn man länger nicht daheim ist...

Aber kein Problem wenn man eine Steckdose mit eingebauten Webserver hat. ;-) Die ALL3075 von ALLNET ist so Eine. Hat nur einen Stecker, aber war mit Abstand die günstigste Steckdose, die man remote über das Internet aus- und einschalten kann. Die Steckdose hat einen eingebauten Webserver. Da steht dann groß ON oder OFF ;-) Dann kann man den Zugang noch per User/Passwort-Abfrage sperren in der Konfiguration. Das wars dann eigentlich schon.

Zusammen mit der vorher erwähnten revolt USB-Steckdosenleiste kann man damit so ziemlich alles remote aus und einschalten :-)

Update 20090204: Bei Reichelt Elektronik gibt es eine Netzwerk-Fernschaltsteckdose LAN IP PowerX4 (oder Power X4) mit 4 Kaltgeräte-Anschlüsse. Die hat auch einen integrierten Webserver, wo man die Anschlüsse über ein Webinterface aus- und anschalten kann. Kostet aktuell 99,95 Euro. Habe ich aber selber nicht ausprobiert. Ist aber eventl. eine Alternative zur o.g. Lösung.

revolt Intelli-Plug USB-Steckdosenleiste

Ich war kürzlich auf der Suche nach einer Steckdosenleiste, mit der ich über meinen Rechner die angeschlossenen USB-Festplatten auf der Kommandozeile unter Linux ein- und auschalten kann und das zu einem vernünftigen Preis.

Fündig wurde ich bei pearl.de. Für 29,90 Euro bekommt man dort mit der revolt Intelli-Plug eine Steckdosenleiste mit USB-Anschluss. Es ist zwar nur eine Windows-Software dabei, aber die Linux-Community kommt mal wieder zu Hilfe :-) Auf sourceforge.net findet man das GEMBIRD SiS-PM control utility. Unter Gentoo installiert man die Software einfach mit

emerge -av sispmctl

Dann kann man bei der ersten Leiste (man kann auch mehrere anschließen) die erste Steckdose mit

sispmctl -d 0 -o 1 einschalten
sispmctl -d 0 -f 1 ausschalten

Easy oder? Und läuft einwandfrei. Ich habe aber festgestellt, das der USB-Anschluß der Steckdosen direkt am Computer oder am angeschlossen HUB dran sein müssen. Wenn an diesem HUB nochmal ein HUB hängt und dort dann die Leiste dran hängt, dann erkennt die Software die Geräte nicht mehr. Kann aber auch mal nur wieder an meiner Installation liegen ;-)

Update 20090303: In der neuesten Ausgabe der c't 06/09 auf Seite 172 ist ein Test dieser Steckerleiste. Vorteil dieser Leiste u.a.: Sehr geringer Eigenstromverbrauch. Neben Pearl gibt es diese Leisten auch hier zu kaufen: http://www.nw-s.net

Update 20120805: Es gibt auch ein KDE-Plasmoid, mit der man die Leiste schalten kann. Soll unter Debian mit KDE 4.4 laufen. Ich bin in zwischen bei KDE 4.9 und hab's nicht ausprobiert, ob das damit auch noch tut. 

Donnerstag Jan. 22, 2009

KDE 4

Nachdem ich bis jetzt immer noch mit KDE 3.5 gearbeitet habe, habe ich kürzlich den ersten Rechner mit Gentoo und KDE 4.1 installiert. Ich muss sagen, der Umstieg lohnt sich schon. Subjektiv läuft die ganze Öberfläche irgendwie runder und schneller. Wenn in Kürze KDE 4.2 erscheint, werde ich alle Rechner auf KDE 4 updaten. Mal guggen, wann man KDE 4.2 aus dem offiziellen Gentoo Repository laden kann. Hoffentlich bald :-) Compiz kann man sich dann auch sparen, da die meisten 3D-Effekte schon in KDE 4 integriert sind und in 4.2 ist dann auch der Cube dabei - den vermisse ich aktuell schon sehr ;-)