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COMPIZ-FUSION: Ein paar Tipps unter Gentoo
Ein bisschen hat's jetzt schon gedauert, aber nun läuft Compiz-Fusion endlich unter KDE. Vielleicht helfen die Tipps hier dem Einen oder Anderen weiter.
Als erstes Problem hatte ich Schwierigkeiten beim emerge -av compiz-fusion der mit folgendem Fehler abbrach:
MF .deps/scalefilter.Tpo -c scalefilter.c -fPIC -DPIC -o .libs/scalefilter.o
scalefilter.c:39:18: error: text.h: No such file or directory
scalefilter.c: In function 'scalefilterRenderFilterText':
scalefilter.c:120: error: 'CompTextAttrib' undeclared (first use in this function)
scalefilter.c:120: error: (Each undeclared identifier is reported only once
scalefilter.c:120: error: for each function it appears in.)
scalefilter.c:120: error: expected ';' before 'tA'
scalefilter.c:160: error: 'tA' undeclared (first use in this function)
scalefilter.c:169: error: 'TEXT_STYLE_BOLD' undeclared (first use in this function)
scalefilter.c:169: error: 'TEXT_STYLE_NORMAL' undeclared (first use in this function)
scalefilter.c:174: error: 'TextRenderNormal' undeclared (first use in this function)
scalefilter.c:177: error: 'TEXT_ID' undeclared (first use in this function)
scalefilter.c: At top level:
scalefilter.c:323: warning: no previous prototype for 'scalefilterUpdateFilter'
make[3]: *** [scalefilter.lo] Error 1
make[3]: Leaving directory `/var/tmp/portage/x11-plugins/compiz-fusion-plugins-extra-9999/work/plugins-extra/src/scalefilter'
make[2]: *** [all-recursive] Error 1
make[2]: Leaving directory `/var/tmp/portage/x11-plugins/compiz-fusion-plugins-extra-9999/work/plugins-extra/src'
make[1]: *** [all-recursive] Error 1
make[1]: Leaving directory `/var/tmp/portage/x11-plugins/compiz-fusion-plugins-extra-9999/work/plugins-extra'
make: *** [all] Error 2
!!! ERROR: x11-plugins/compiz-fusion-plugins-extra-9999 failed.
Call stack:
ebuild.sh, line 1621: Called dyn_compile
ebuild.sh, line 973: Called qa_call 'src_compile'
ebuild.sh, line 44: Called src_compile
compiz-fusion-plugins-extra-9999.ebuild, line 48: Called die
!!! make failed
!!! If you need support, post the topmost build error, and the call stack if relevant.
!!! A complete build log is located at '/var/tmp/portage/x11-plugins/compiz-fusion-plugins-extra-9999/temp/build.log'.
!!! This ebuild is from an overlay: '/opt/layman/xeffects'
Nachdem ich eine Weile rumgebastelt habe, habe ich mich vertrauensvoll an das Gentoo Forum gewendet. Die Lösung:
emerge compiz-fusion --skipfirst
emerge -1 compiz-fusion-plugins-extra
D.h. wir überspringen soz. den ersten Fehler und damit das compiz-fusion-plugins-extra Paket und installieren es hinterher erst. Das sorgt dann dafür, das die fehlende Datei dann zum Schluss vorhanden ist.
Meinen ersten Test hab ich dann gemacht, in dem ich compiz-start eingegeben habe. Das ist mir dann um die Ohren geflogen mit:
Xlib: extension "GLX" missing on display ":0.0"
Dabei hab ich dann festgestellt, das die GLX Extension nicht geladen werden konnte. Das sieht man in der /var/log/Xorg.0.log. Lösung war, den Nvidia Grafiktreiber neu zu installieren.
Als Nächstes ging dann der CompizConfig Settings Manager nicht. Beim Start von ccsm brach das Ganze mit
Traceback (most recent call last):
File "/usr/bin/ccsm", line 23, in ?
import compizconfig
ImportError: /usr/lib/python2.4/site-packages/compizconfig.so: undefined symbol: ccsLoadPlugin
ab. Lösung von dem Ganzen:
emerge -av libcompizconfig
Ansonsten lief die Installation wie unter Gentoo Xeffects beschrieben ganz gut.
Technorati Tags: gentoo, compiz, kde, xeffects, ccsm, nvidia, fusion
Erstellt am
01:00AM Jul 21, 2007
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Erstellt am
11:00PM Jul 06, 2007
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Nvidia GTS 8600, Gentoo und KDE
Also ich muss sagen, ich bin einigermaßen begeistert :-) Wer hätte das gedacht, das die 8600 GTS so schnell auf Gentoo mit den Nvidia-Treibern, Twinview und Kernel 2.6.20 laufen würde. Nachdem mein neuer Rechner eine ganze Weile nur als Server lief und inzwischen alle Server-Dienste in einer eigenen Qemu-VM (mit KVM) laufen, wollte ich auch endlich mal meinen alten Pentium IV einmotten und den neuen Geschwindigkeitsrausch genießen ;-)
Für die KDE-Installation passt man erst mal /etc/make.conf an:
LINGUAS="de en_GB"
Hier rein schreibt man die Sprachen für die Internationalisierung. Dabei bietet sich de für deutsch an, aber bei mir steht da immer en_GB drin, da ich immer mit den englischen Versionen arbeite. Dann installiert man das kde, dbus und hal Paket. Die enthalten alles, was man für KDE braucht und installieren mal einen Grundstock an KDE-Programmen:
emerge -av kde
emerge -av dbus
emerge -av hal
rc-update add dbus default
rc-update add hald default
echo "exec startkde" > ~/.xinitrc
Damit hat man dann alles, was man für KDE braucht. Also auf meinem T6700 dauerte das Kompilieren gute 3 Std. wenn mich nicht alles täuscht. Hatte das über Nacht durchlaufen lassen. Also es dauert auf jeden Fall etwas ;-) Dann müssen wir noch den Displaymanager anpassen in /etc/conf.d/xdm:
DISPLAYMANAGER="kdm"
Als nächstes holt man sich dann von der Nvidia-Seite den Treiber für die 8600 GTS. In meinem Fall war das die Version 100.14.11 für Linux AMD64/EM64T. Das hatte ich dann einfach per wget runtergeladen und mit sh NVIDIA-Linux-x86_64-100.14.11-pkg2.run gestartet. Dann folgt man einfach den Anweisungen des Programms. Dann konnte ich schon mal mit startx KDE starten. Das funktionierte auch gleich auf Anhieb und mein Eizo T965 zeigte auch gleich einen 1600x1200 großen Desktop mit 85 Hz an :-) Aber da hängt ja noch mein Eizo F730 dran. Da das NVIDIA X Server Settings Programm mal wieder nicht im Stande war (wie bei ATI auch), den zweiten Bildschirm einzurichten, musste ich also wieder Hand anlegen um Twinview ans Laufen zu bekommen. Das war aber nicht weiter schwierig. Xinerama wäre auch eine Option gewesen, aber bisher hat Twinview noch fast immer jeden Benchmark gewonnen. Und so sieht dann hierfür die /etc/X11/xorg.conf aus:
Section "ServerLayout"
Identifier "Layout0"
Screen 0 "Screen0" 0 0
InputDevice "Keyboard0" "CoreKeyboard"
InputDevice "Mouse0" "CorePointer"
EndSection
Section "Files"
RgbPath "/usr/lib64/X11/rgb"
EndSection
Section "Module"
Load "dbe"
Load "extmod"
Load "type1"
Load "freetype"
Load "glx"
EndSection
Section "ServerFlags"
Option "Xinerama" "0"
EndSection
Section "InputDevice"
Identifier "Mouse0"
Driver "mouse"
Option "Protocol"
Option "Device" "/dev/input/mice"
Option "Emulate3Buttons" "no"
Option "ZAxisMapping" "4 5"
EndSection
Section "InputDevice"
Identifier "Keyboard0"
Driver "kbd"
EndSection
Section "Monitor"
Identifier "Monitor0"
VendorName "Eizo"
ModelName "CRT-0"
HorizSync 30.0 - 110.0
VertRefresh 50.0 - 150.0
Option "DPMS"
EndSection
Section "Device"
Identifier "Device0"
Driver "nvidia"
VendorName "NVIDIA Corporation"
EndSection
Section "Device"
Identifier "Videocard0"
Driver "nvidia"
VendorName "NVIDIA Corporation"
BoardName "GeForce 8600 GTS"
EndSection
Section "Screen"
Identifier "Screen0"
Device "Videocard0"
Monitor "Monitor0"
DefaultDepth 24
Option "CoolBits" "1"
Option "TwinViewOrientation" "RightOf"
Option "UseEdidFreqs" "True"
Option "SecondMonitorHorizSync" "30.0 - 110.0"
Option "SecondMonitorVertRefresh" "50.0 - 150.0"
Option "TwinView" "1"
Option "metamodes" "CRT-0: 1600x1200 +0+0, CRT-1: 1600x1200 +1600+0"
SubSection "Display"
Depth 24
Modes "1600x1200" "1280x1024" "1024x768" "800x600" "640x480"
EndSubSection
EndSection
Mehr zum Thema auch hier:
HOWTO KDE Desktop for the end-user
Technorati Tags: driver, gentoo, kde, nvidia
Erstellt am
10:30PM Jul 03, 2007
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driver gentoo kde nvidia
Nvidia Linux Treiber 100.14.03/100.14.06 mit Kernel >= 2.6.20
Das schiesst ja schon wieder den Vogel ab... In meinem neuen Rechner steckt eine MSI NX8600GTS-T2D EZ (256 MB) Grafikkarte drin. Dazu brauche ich für Linux die neuesten Beta-Treiber. Und was macht der Vogel, wenn ich den Treiber installieren will:
FATAL: modpost: GPL-incompatible module nvidia.ko uses GPL-only symbol 'paravirt_ops'
Total geil... Ich HASSE diese closed Source Treiber. Das ist echt das Letzte. Aber was will man machen... Nun ich hatte ja auf meinem Debian 4.0 (Etch) einen eigenen Kernel 2.6.20 kompiliert und installiert. Und seit genau dieser Version ist das paravirt_ops dabei. Wenn man nun also den Source Code unter /usr/src/linux liegen hat, wechselt da rein und schaltet erstmal eine Option aus, in dem man die Kernel-Konfiguration startet:
make menuconfig
Dort findet man dann unter Processor type and features den Punkt Paravirtualization support (EXPERIMENTAL). Das schaltet man aus und beendet die Konfiguration. Anschliessend:
make prepare
make scripts
Dann kann man nochmal versuchen den Treiber zu installieren mit
sh NVIDIA-Linux-x86-100.14.06-pkg1.run
Das führt dann hoffentlich zu einem funktionierenden Treiber. Bei mir kommt allerdings jetzt eine Floating Point Exception...
/bin/sh: line 1: 17393 Floating point exceptionscripts/mod/modpost
Das ist wirklich sowas von toll... Liebe Nvidia's, liebe ATI's: Ihr habt vom Treiber schreiben soviel Ahnung wie ich vom Raketen bauen. Nix für ungut...
Mehr Infos hier (vielleicht hilft's jemanden weiter):
Install fails with Debian 2.6.20-1-k7 + Linux-x86-1.0-9755/Linux-x86-100.14.03
[Installation Instruction] nvidia driver with kernel-rt-2.6.20-0119.rt8 on FC6
Using the NVidia driver on a Linux Kernel 2.6.2x with paravirtualization turned on
Technorati Tags: nvidia, treiber, driver, linux, kernel
Erstellt am
08:45PM Mai 30, 2007
in
Tipps |
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linux kernel treiber nvidia driver