Freitag Apr 24, 2009

Links 20090424 - PostgreSQL-Migration, Gentoo Overlays, bindfs, lsyncd, Breakpoint 2009

pg_migrator - Wer sich schon mal auf das Upgrade von PostgreSQL 8.3 auf 8.4 vorbereiten möchte, kann sich dieses Tool mal anschauen. Es soll das berühmt, berüchtigte Dump/Restore-Prozedere bei einem Postgres-Upgrade obsolet machen. Bruce Momjian bereitet gerade das Upgrade von pg_migrator vor.
Ycarus Gentoo ebuild - Eine gute Übersicht, welche zusätzlichen Gentoo Overlays es gibt und welche ebuild's man darin findet, gibt es hier.
bindfs - Ein FUSE filesystem das Verzeichnisse in andere Verzeichnisse reinspiegelt, ähnlich "mount --bind". Es kann aber Verzeichnis- und Dateirechte ändern und gespiegelte nur für bestimmte Prozesse freigeben.
Live Sync with lsyncd und lsyncd Live Syncing (Mirror) Daemon - lsyncd kann Verzeichnisse überwachen und Änderungen sofort mit Hilfe von rsync auf einen anderen Rechner kopieren. Im Gegensatz zu incron arbeitet lsyncd auch rekursiv.
Breakpoint 2009 Results - Über Ostern fand ja mal wieder die bekannte Demoparty statt. Hier findet man alle Demo's, Musik und Grafiken zum Download. Das offizielle Einladungsvideo findet man übrigends auf Youtube.


Mittwoch Apr 22, 2009

Links 20090422 - Firefox Storage Filesystem Remote KDE

Firefox Extension Organize Status Bar - Sieht's in der Statuszeile etwas durcheinander aus? Diese Erweitrung hilft, die Statusbar zu sortieren.
Linux Storage and Filesystem workshop - Eine interessanter Einblick in den ersten Konferenztag des Linux Storage and Filesystem Workshops.
JStock - Börsensoftware in Java
filelight - Ein Filemanager für KDE. Zeigt grafisch an, wo der meiste Platz auf der Platte verschwendet wird.
FreeRemote - Damit lässt sich Linux (KDE) per Infrarot-Verbedienung, Handy oder über's Netzwerk bedienen.


Donnerstag Apr 09, 2009

Links 20090409 - Radio CSS Posfix Courier DRBD MySQL Redundanz Backup Buecher Performancemessung HTTP

KRadio4 - Das Programm für KDE4 unterstützt Internet- und AM/FM-Stationen, die per V4L/V4L2 von einer Radio-Karte kommen. Weiterhin wird LIRC und RDS unterstützt.
cssutils - CSS Cascading Style Sheets parser and library for Python
Virtual Users und Domains mit Postfix, Courier, MySQL und SquirrelMail (Debian Lenny)
Use DRBD to Provide Rock-Solid MySQL Redundancy - Gut... MySQL jetzt "Rock-Solid" zu nennen, ist vielleicht etwas übertrieben ;-) Aber DRBD ist wirklich eine tolle und zuverlässige Sache. Ich hoffe, das die Jungs das mit 2.6.30 in den Kernel bekommen.
Provide Robust Clustered Storage with Linux and GFS
Install Bacula for Open Source Backups - Ich bin ja mehr ein Fan von Backuppc, aber Bacula hat sicherlich auch seine Berechtigung.
Configure Bacula for Open Source Backups
20 of the Best Free Linux Books
PostgreSQL Code Snippets - Hier findet man div. Skripte für Postgres im PostgreSQL Wiki, u.a. um raus zu finden, wieviel Speicher div. Tabellen auf der Platte belegen, Zeit- und Datumskonvertierung, EMail-Parsing, usw.
TikiWiki - TikiWiki ist so ziemlich alles, was man von einer Groupware/Content Management System (CMS) so erwartet. Es hat eigentlich alles, was man man für eine Social-Site braucht vom Wiki, Blogs, über Photoalben bis zu Foren.
Pylot: Web Performance Tool - Ein Tools ähnlich zu Apaches Jmeter mit dem man Last auf Webservern erzeugen kann. Jmeter ist allerdings wesenlich umfangreicher.
Xpra - Xpra ist screen für X. Man kann sich damit mit einem Host verbinden, ein X-Programm starten, die Verbindung unterbrechen und später die Verbindung wieder an der Stelle vorführen, wo man aufgehört hat.
Paver is a Python-based software project scripting tool - Ähnlich wie make oder rake.


Montag Mrz 30, 2009

KVM, Qemu: Welche I/O-Scheduler verwenden

Update 20100318: Mehr Tuning-Informationen für die KVM gibt es hier: http://www.linux-kvm.org/page/Tuning_KVM .

Update 20090403: Ich denke, das sich das unten stehende, so nicht halten läßt. Die Sache mit dem noop-Scheduler verhält sich teilweise sehr gut, teilweise aber auch ziemlich übel, in dem z.B. der pgflush-Daemon ziemlich viel Systemzeit beansprucht und der I/O-Durchsatz ziemlich in die Knie geht. Das ändert sich schlagartig, sobald man auf den Deadline-Scheduler umschaltet. Auf den getesteten Systemen scheint die Benutzung des Deadline-Schedulers in Host und Guest die beste Kombination zu sein. Man kann das ja selber mal ausprobieren, in dem man den I/O-Scheduler im laufenden Betrieb wechselt z.B.

echo "deadline" > /sys/block/vda/queue/scheduler

Man sollte dann aber schon eine Anwendung oder einen Test fahren, der gut was auf die Platte schreibt und das auch möglichst konstant macht. Oder besser: Man verwendet bonnie++ . Ein eher syntetischer Test für I/O-Durchsatz aber ein guter Ausgangspunkt.

Text vom 20090330: Diese gar nicht so uninteressante Frage kam jetzt schon des Öfteren auf der KVM Mailingliste hoch. Letztendlich ist man sich einig, das das Gastsystem mit elevator=noop gestartet werden sollte. Per Default setzen ja heute die meisten Distributionen den Completely Fair Scheduler-I/O (CFQ) ein. Für den Host selbst ist das vielleicht ok, wenn im Gast elevator=noop als Kernelparameter z.B. im Grub übergibt. Es macht auch nicht wirklich Sinn, wenn sich die I/O-Scheduler im Gast und im Host Gedanken machen müssen, wie denn die Daten am Besten auf die Platte kommen sollen. Wenn ich die Mails der KVM-Entwickler/-User aber richtig interpretiere, dann bevorzugen sie doch eher den deadline Scheduler für den Host. Mit dem habe ich auch sehr gute Erfahrungen gemacht im Serverbereich. Ich finde - aber das ist jetzt meine subjektive Meinung - das der CFQ sich besser für den Desktopbereich eignet als für Serveranwendungen.


Freitag Mrz 20, 2009

Elitebook 8530p, Gentoo, Sabayon, Kubuntu

Vorne weg: Das HP Elitebook 8530p ist ein tolles 15" Notebook. Mit einer 1680x1050 Auflösung, guter Verarbeitung, gutes Display und für Notebookverhältnisse wirklich schneller Festplatte, macht das Teil schon Spaß - mal vom Lüfter abgesehen, der zwar leise, aber beständig vor sich hin säuselt und ganz gut warm rausbläst.


Tja, leider habe ich blöderweise das Modell mit ATI HD 3650 Grafikkarte bekommen. Konnte ich mir leider nicht aussuchen. Und eines weiß ich jetzt definitiv: Linux und ATI - never ever again. Das ist hochpeinlich, was AMD/ATI da abliefert an Treiber. Für mich war von vornherein klar, das ich die ATI- und nicht die Opensource-Treiber nutzen möchte einfach wegen der KDE Desktop Effekte. Die sind nicht nur schön, sondern auch produktiv. Gehört hatte ich ja schon davon, das ATI und Linux nicht so das Wahre ist. Aber ich dachte (oder hoffte viel mehr), das die Zeiten jetzt auch vorbei sind.

Kubuntu 9.04 läuft mit dem Notebook ganz gut mit den Opensource-Treibern radeonhd, aber die proprietären Treiber liefen nur bei Sabayon, da sie da schon dabei sind. Unter Gentoo und Kubuntu 9.04 lief die Sache mit den proprietären Treibern i.d.R. auf einen schwarzen Bildschirm raus. Bei Gentoo hatte ich das mit Kernel 2.6.27 und 2.6.28 probiert. Zum Schluss gab es auch nur noch Fehler beim Kompilieren/Installieren. Wenn man so im Internet rumliest, dann schreiben viele, das sie wieder auf die Opensource-Treiber gewechselt sind, da mit jedem kleinen Kernel-Update die proprietären Treiber nicht mehr funktionieren.

Wenn ich mir da die Treiber von Intel in meinem Dell 630 oder die Nvidia-Treiber für meine 8600 GTS anschaue, wie gut die funktionieren, dann fällt mir zu den ATI-Treibern nix mehr ein. Die ATI-Treiber waren zu mach64-Zeiten schon unter aller Kanone und sie sind immer noch so schlecht. Und da liegen mehr als 15 Jahre dazwischen... Respekt.

Wer's dennoch versuchen möchte mit dem Notebook und Linux, der sollte unbedingt im Bios die Option System Configuration -> Device Configuration -> FAN Always on while on AC Power ausschalten. Wer Gentoo installiert, der sollte es sich etwas einfacher machen und die Sabayon 4.1 Live-DVD zum Booten nehmen. Diese Distribution (auf Gentoo basierend) ist auf dem neuesten Stand und so braucht man sich wenigstens damit nicht rumzuärgern. Ausserdem kann man auf der Sabayon-Seite sich die Kernel-Konfiguration (amd64 bzw. x86_64 in diesem Fall) downloaden und diese als Ausgangsbasis für den eigenen Gentoo-Kernel verwenden. Das steigert die Wahrscheinlichkeit gleich ein ganzes Stück, das der neue Kernel gleich sauber mit dem Notebook läuft. Und man könnte davon ausgehen, das X damit funktioniert. Hatte damit aber leider kein Glück. Ausserdem sollte man im Bios die Vanderpool Technologie (VT) aktivieren, damit man aus virtuellen Maschinen wie KVM oder VMWare mehr Geschwindigkeit rausholt bez. überhaupt erst nutzen kann (KVM).

Also ich habe das HP Notebook zurückgegeben und bleibe bei meinem Dell 630. Aber wer sich diese Grafikkarte unter Linux wirklich antun möchte, der findet hier vielleicht noch nützliche Infos:

Kubuntu Linux auf dem Elitebook 8530p
ATI Ubuntu Intrepid Installation Guide
Gentoo Linux Wiki - HP Elitebook 8530w
Gentoo Safe Cflags
Gentoo Linux Wiki - RadeonHD
Wenn's gar nicht weitergeht: forums.gentoo.org
Gentoo Linux ATI FAQ
Gentoo ATI Radeon FAQ
The Gentoo Linux alternative installation method HOWTO - Wer nicht die Gentoo Live oder Minimal CD verwenden möchte
chroot: cannot run command /bin/bash: Exec format error ;-)


Donnerstag Mrz 19, 2009

VLC: Segfault in libc

Wenn mal der VLC nicht mehr startet und in /var/log/messages eine Meldung wie diese zu finden ist

vlc[23006]: segfault at afe80fc4 ip b7d0b19c sp afe80fc8 error 6 in libc-2.8.so[b7c9f000+134000]

dann sollte man mal VLC wie folgt aufrufen von der Kommandozeile aus:

vlc --reset-config


Dienstag Mrz 17, 2009

Linux - Dateien aufteilen mit split

Will man eine Datei in mehrere kleinere Teile aufteilen, um sie z.B. irgendwo hochladen zu können und dort nur Dateien z.B. mit max. 200MB errlaubt sind, dann kann man split verwenden:

split -a 3 -d -b 199M file_to_split.bin splitted.bin.

Wenn die Ausgangsdatei file_to_split.bin also z.B. 600 MByte groß war, dann erhält man jetzt folgende Dateien mit jeweils 199 MByte Größe:

splitted.bin.000
splitted.bin.001
splitted.bin.002

Die Option -a 3 gibt an, das man einen dreistelligen Suffix anhängen möchte. -d gibt an, das dieser Suffix nummerisch sein soll und -b 199M würde in diesem Beispiel die aufgeteilten Dateien max. 199 MByte gross werden lassen. Dann gibt man noch die Datei an die man aufteilen möchte und wie die aufgeteilten Dateien heissen sollen - also den Prefix soz.


Freitag Mrz 06, 2009

Gentoo: KDE 4.2 beendet sich einfach nach ein paar Klicks

Schon toll, was so passiert, wenn man historische Sachen mit sich rumschleppt. Nachdem KDE 4.2 eine ganze Weile ohne Probleme lief, hatte ich plötzlich das Problem, das sich KDE einfach mal so beendete, nachdem ich z.B. auf File -> New Tab in Konsole geklickt hatte oder im Konquerer ein paar Buchstaben der URL eingegeben habe. Da kam dann irgendwas von wegen xprop und so (weiß die genaue Meldung nicht mehr).

Des Rätsels Lösung: /etc/X11/xorg.conf anpassen und folgende Option rausschmeissen:

Option "Backingstore" "true"

Diese Option war bei meiner Nvidia 8600 GTS gar nix gut. Drum raus damit. Dann tut's.


Dienstag Mrz 03, 2009

Links 20090303 - Eric IDE Python Reference Munin IO Diskstats Postgresql FFmpeg FFprobe

Eric - Eric ist eine ziemlich umfangreiche Python IDE mit Debugger, Subversion-Integration und alles was man so braucht.
Python Quick Reference - Quick ist etwas untertrieben ;-) Auf 40-50 Seiten hat Richard Gruet eine gute Python-Referenz zusammengetragen. Sehr praktisch!
The Manga Guide to Databases - Auf die Idee muss man erst mal kommen, ein doch etwas schwieriges Thema im Comic-Stil aufzubereiten...
Graphing Linux Disk I/O statistics with Munin - Michael Renner hat ihr ganze Arbeit geleistet. Sein Munin linux_diskstats Plugin zeichnet neben Festplatten-Datendurchsatz auch I/O pro Sekunde und und Latenzzeit auf. Dieses Plugin hat wirklich noch gefehlt in der Sammlung der Plugins dieses wunderbaren Monitoring-Tools.
PostreSQL 8.4 Features - Bruce Momjian von EnterpriseDB gibt in diesem PDF einen guten Überblick, was mit Postgres 8.4 an neuen Features kommen wird.
FFprobe is a simple multimedia streams analyzer with a command-line interface based on the FFmpeg project libraries.


Freitag Feb 27, 2009

Links 20090226 - Cheese Eventum Ext4 Marble Open Street Map

Cheese - Mit Hilfe der Webcam nimmt diese Gnome Software Fotos oder Videos auf, die man dann mit Spezialeffekten versehen kann.
Eventum Issue / Bug Tracking System - Eventum wird von MySQL entwickelt.
Anatomy of ext4 - Alles was sie schon immer über das Ext4 Filesystem wissen wollten ;-)
OSM 2008: A Year of Edits - Das ist ein cooles Video. Es zeigt, wie sich das Open Street Map Projekt im Laufe des Jahres 2008 entwickelt hat, also welche Strassen hinzugekommen sind.
Marble für KDE - Man entdeckt doch immer wieder was Neues im KDE Universum ;-) Marble ist ein virtueller Globus und Atlas. Zeigt u.a. auch die Straßen des Open Street Map Projekts, der Venus und des Mars an. Tool gemacht!


Dienstag Feb 24, 2009

Links 20090224 - Firefox Linux vnstat MySQL sed awk

Firefox Extension Update Scanner - Bietet eine Seite keinen RSS- oder Atom-Feed an, kann diese Erweiterung das übernehmen.
Firefox Extension Session Manager - Ein ziemlich umfangreicher Sessionmanager für Firefox.
Linux Distribution Tin Hat - Basiert auf Gentoo und läuft ausschließlich im RAM. Für sichere Desktop-Umgebungen gedacht.
vnstat PHP frontend - vnstat ist ein Netzwerk Traffic Logger. Das hier ist das entsprechende Webfrontend, wem die Console nicht so liegt.
Jet Profiler for MySQL - Ein Realtime Profiler für Queryanalyse und Performancestatistiken für MySQL. Gibt es auch als kostenlose Community Edition.
Famous Awk/Sed One-Liners Explained - Wer mit awk und/oder sed arbeitet, kennt vermutlich die awk und sed onliners. Peteris Krumin erklärt in seinem Blog die div. Einzeiler sehr ausfühlich. Sehr lesenswert!
Famous Awk One-Liners Explained, Part I
Famous Awk One-Liners Explained, Part II
Famous Awk One-Liners Explained, Part III
Famous Awk One-Liners Explained, Part IV
Sed One-Liners Explained I
Sed One-Liners Explained II
Sed One-Liners Explained III


Mittwoch Feb 11, 2009

Links 20090211

Blood Frontier: The Latest Open-Source FPS - Ein OpenSource first-person shooter für Linux basierend auf der Sauerbraten-Engine.
ZoneMinder - Eine freie Video-Überwachungslösung (CCTV) für Linux. Kann auch mit mehreren Kameras umgehen.
Wput - Macht fast das Gleiche wie wget, nur ist das Tool für FTP und es lädt Files und ganze Verzeichnisse auf einen FTP-Server.
Set-up a Ubuntu webcam security system - Wie man eine Video-Überwachung unter Ubuntu (aber das funktioniert auch mit anderen Distributionen) aufbaut.
7 Cool Things to Do With Linux - Home Theater PC, Mediaserver, Download-Server, VoIP System, Überwachungssystem und Sicherheit. Darum geht es in diesem Artikel mit Links zu div. Projekten zum jeweiligen Thema.
Wine Support Honor Roll - Eine Übersicht von teilweise kommerziellen Programmen, die offiziell Wine unterstützen und es als Systemvoraussetzung aufführen.
pongmuseum.com - Muss ich dazu noch was sagen? ;-)
A New Image Replacement Technique: The State Scope Method - Eine neue Methode wie man per CSS Bilder in HTML-Seiten austauscht.


Dienstag Feb 10, 2009

Linux: IOMMU: Setting identity map for device

Falls euch beim Booten vom Linux-Kernel mit einem Intel Quad Core eine Meldung wie diese hier

IOMMU: Setting identity map for device 0000:00:1a.1 [xdefd6000 - 0xdefd7000]

um die Ohren fliegt, sollte man in der /boot/grub/grub.conf (oder menu.lst) folgenden Parameter in der kernel-Zeile setzen:

intel_iommu=off

Das kann man auch temporär tun, wenn Grub das Bootmenü anzeigt, den entsprechenden Eintrag mit e auswählt und dann einfach hinter der Zeile mit kernel ... anhängt


Freitag Feb 06, 2009

KDE 4.2

Nach dem nun am 27.1.2009 KDE 4.2 released wurde, war es kurz darauf auch schon im Gentoo Portage. Respekt an die KDE- und Gentoo-Entwickler!

KDE 4.2 ist schon ein tolles Release. Habe jetzt auch meinen eigentlichen Desktoprechner von KDE 3.5 auf 4.2 upgedated. Da Portage 2.2 noch hardmasked ist und nur diese Version Slots unterstützt, habe ich das kde-meta-Paket installiert.

Grundsätzlich ist die KDE-Doku auf der Gentoo-Seite ganz gut. Zusätzlich zu den KDE-4.2-Pakete die in die /etc/portage/package.keywords eingetragen werden müssen, damit man 4.2 überhaupt installiert werden kann (die Liste kann man hier downloaden), musste ich noch

dev-util/cmake
kde-base/qimageblitz
dev-libs/soprano
app-misc/strigi
kde-base/automoc
app-office/akonadi-server
dev-libs/libical
x11-apps/xinit
sci-mathematics/gmm
dev-libs/libzip

unmasken. Weiterhin hatte ich das Problem, das das phonon-xine-Paket ständig verhindert hat, das phonon-4.3.0 installiert werden konnte. Schließlich habe ich kde-base/kdebase (V 3.5), krusader, krename, smplayer und vlc deinstalliert und dann lief auch die Installation von kde-base/kde-meta:4.2 durch. Die genannten Pakete hatten alle Abhängigkeiten zu KDE 3.5 Libs, die wiederum die Installation von 4.2 verhinderten. Die deinstallierten Pakete kann man nach der Installation einfach wieder installiert.

Der Befehl emerge -ptuDN world hilft ganz gut, um zu sehen, welche Pakete von welchen Paketen abhängen und kann so leichter Blocker auflösen.

Nachdem KDE 4 jetzt auch sehr schöne und vor allem auch schnelle Effekte schon mit bringt u.a. auch den berühmten Cube, habe ich Compiz-Fusion auch gleich deinstalliert. Ebenso habe ich auch alles Mögliche deinstalliert, was noch nach KDE 3.5 aussah. Allerdings spielen die o.g. Paket und auch z.B. das CD Brennprogramm k3b wieder einige KDE 3.5 Pakete ein. Das ist aber kein Problem.

Nach der ganzen Deinstallstionsorgie funktionierten dann nach einem Restart von KDE die Effekte nicht mehr. Hier hat dann eine Neuinstallation der Nvidia-Treiber geholfen. Dieser Installer meckerte dann auch gleich, das einige Pakete seit der letzten Installation geändert wurden. Nach der Neuinstallation der Treiber liefen dann auch die Effekte wieder.

Fall es jemand hilft: Konkret deinstalliert habe ich (Pakete werden dann teilweise später wieder reingezogen, wenn sich KDE 4.2 installiert) folgende Pakete:

libkexiv2 libkipi libkdcraw kde-base/kde-3.5.9 kde-base/arts-3.5.9 kde-base/kdewebdev-3.5.9 kde-base/kdetoys-3.5.9 de-base/kdepim-3.5.9-r1 kde-base/kdemultimedia-3.5.9 kde-base/kdeedu-3.5.9 kde-base/kdeaddons-3.5.9 kde-base/kdeadmin-3.5.9 kde-base/kdeartwork-3.5.9 kde-base/kdegames-3.5.9 kde-base/kdegraphics-3.5.9 kde-base/kdelibs-3.5.9-r4 kde-base/kdenetwork-3.5.9 kde-base/kdepim-3.5.9-r1 kde-base/kdeutils-3.5.9-r1 kde-base/kdeadmin-3.5.9 kde-base/kdeartwork-3.5.9 kde-base/kdegames-3.5.9 kde-base/kdegraphics-3.5.9 kde-base/kdelibs-3.5.9-r4 kde-base/kdenetwork-3.5.9 kde-base/kdepim-3.5.9-r1 kde-base/kdeutils-3.5.9-r1 x11-wm/compiz-0.6.2-r1 x11-wm/compiz-fusion-0.6.0 x11-plugins/compiz-fusion-plugins-unsupported-0.6.0 dev-python/compizconfig-python-0.6.0.1  11-libs/compiz-bcop-0.6.0 x11-libs/compizconfig-backend-gconf-0.6.0 x11-libs/compizconfig-backend-kconfig-0.6.0 x11-libs/libcompizconfig-0.6.0 x11-plugins/compiz-fusion-plugins-extra-0.6.0 x11-plugins/compiz-fusion-plugins-main-0.6.0 x11-themes/emerald-themes x11-wm/emerald ktorrent x11-themes/domino-0.4-r1 tork krusader krename x11-apps/ccsm-0.6.0 media-libs/libkdcraw


Freitag Jan 23, 2009

ALLNET Netzwerksteckdose ALL3075

An sich läuft ja meine Linux-Büchse sehr stabil. Nur leider verabschiedet sich manchmal das CAM-Modul und dann is nix mehr mit Premiere per VDR aufzeichnen :-( Die einzige Möglichkeit das CAM-Modul zu resetten ist, den Rechner auszuschalten. Blöd, wenn man länger nicht daheim ist...

Aber kein Problem wenn man eine Steckdose mit eingebauten Webserver hat. ;-) Die ALL3075 von ALLNET ist so Eine. Hat nur einen Stecker, aber war mit Abstand die günstigste Steckdose, die man remote über das Internet aus- und einschalten kann. Die Steckdose hat einen eingebauten Webserver. Da steht dann groß ON oder OFF ;-) Dann kann man den Zugang noch per User/Passwort-Abfrage sperren in der Konfiguration. Das wars dann eigentlich schon.

Zusammen mit der vorher erwähnten revolt USB-Steckdosenleiste kann man damit so ziemlich alles remote aus und einschalten :-)

Update 20090204: Bei Reichelt Elektronik gibt es eine Netzwerk-Fernschaltsteckdose LAN IP PowerX4 (oder Power X4) mit 4 Kaltgeräte-Anschlüsse. Die hat auch einen integrierten Webserver, wo man die Anschlüsse über ein Webinterface aus- und anschalten kann. Kostet aktuell 99,95 Euro. Habe ich aber selber nicht ausprobiert. Ist aber eventl. eine Alternative zur o.g. Lösung.