Einträge mit dem Tag: [debian]
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10:00PM Nov 05, 2007
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QEMU: Netzwerkanbindung
Nachdem ich kürzlich beschrieben habe, wie man Qemu mit Hardwarevirtualisierung unter Gentoo zum Laufen bringt, geht's dieses Mal um die Netzwerkanbindung von Qemu. Grundsätzlich ist das für eine Qemu-Instanz kein Problem. Man startet die VM einfach mit der Option -net nic -net user (was aber sowieso Default ist). Der Nachteil an der ganzen Sache hier ist allerdings, das nur TCP/IP-Verbindungen funktionieren. Ein ping z.B. funktioniert nicht. Wenn man allerdings eine vollständige Netzanbindung haben möchte, muss man etwas mehr tun. Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten. Ich beschreibe hier die Möglichkeit über TAP und VDE (Virtual Distributed Ethernet). Diese erscheint mir recht sinnvoll und relativ schnell einzurichten. VDE stellt eine Art virtuellen Switch zur Verfügung, an dem mal einfach eine oder mehrere virtuelle Maschinen an
Zunächst brauchen wir TUN/TAP-Unterstützung im Kernel. Ich schätze, das dürfte so ziemlich jeder schon haben. Wenn man's nicht im Kernel einkompiliert hat (dann weiss man sicherlich, das man das gemacht hat ;-) ), kann man einfach mal
modprobe tun
eingeben. Wenn keine Fehlermeldung kommt, ist das Modul geladen (prüfen mit lsmod). Wenn das nicht klappt, muss man in die Kernelsources guggen und das TUN/TAP-Modul aktivieren. Dazu wechselt man nach /usr/src/linux und tippt make menuconfig ein. Unter
Device Drivers -> Network device support
aktiviert man Universal TUN/TAP device driver support als Kernelmodul. Als nächstes installieren wir VDE:
emerge -av vde
Dann erzeugen wir uns ein TAP-Device:
cd /etc/init.d/
ln -s net.lo net.tap0
Unter /etc/conf.d/net fügen wir Folgendes ein (eventl. passt man noch die IP-Adresse an):
config_tap0=( "10.0.2.1 netmask 255.255.255.0 " )
Um das Interface zu starten, gibt man Folgendes ein:
/etc/init.d/vde start
/etc/init.d/net.tap0 start
Damit VDE beim Start des Rechners automatisch startet, aktivieren wir das Start-Skript entsprechend:
rc-update add vde default
Mit ifconfig müsste man jetzt das tap0 Device sehen. Nun können wir die verschiedenen Qemu-Instanzen starten. Wichtig ist, das man jeder Qemu-VM eine eigene MAC-Adresse zuteilt. Qemu vergibt per Default immer die gleiche MAC-Adresse. So können sich die verschiedenen Qemu-Instanzen aber nicht über den virtuellen Switch unterhalten.
Nun kann man eine Qemu-Instanz starten. Ich habe Qemu unter /opt/kvm installiert. Das sieht dann so aus:
vdeq /opt/kvm/bin/qemu-system-x86_64 -net vde,vlan=0,sock=/var/run/vde.ctl -net nic,vlan=0,macaddr 52:54:00:00:AA:02 -hda disk.img -m 128 -localtime
vdeq ist ein Wrapper der Qemu startet und das Qemu-Gastsystem mit dem VDE Switch verbindet. Wenn man keine grafische Ausgabe möchte, weil das System z.B. auf einem Server läuft, gibt man einfach noch zusätzlich z.B. noch -vnc :2 an. Dann kann man sich mit dem vncclient mit dem Qemu-Gast verbinden. Was man nicht tun sollte, so logisch es klingen mag, -nographic anzugeben. Da geht bei mir die CPU Last ganz mächtig nach oben. Wieso ist mir allerdings etwas schleierhaft und das ist vielleicht auch nicht überall so.
Noch ein Tipp: Wenn ihr meint, ihr habt alles richtig gemacht, startet Qemu und setzt dann einen einfachen ping ab und es kommt die Meldung bad file descriptor, dann stoppt die VM, beendet VDE, stoppt das TAP-Device, löscht alles was irgendwie nach vde klinkt unter /var/run raus, startet das TAP-Device wieder, konfiguriert es (IP, Netmask, usw.), startet VDE wieder und anschließend Qemu. Bei mir hat's geholfen ;-) Hat mich auch blos 10 Jahre meines Lebens gekostet...
Ein paar Links:
Qemu - How to use Network
VDE Basic Networking
Using VDE with QEMU HOWTO
Gentoo HowTo: Qemu
Qemu / KVM - Ein grosses HowTo
Gentoo Wiki - KVM
OS on QEMU
Ubuntu - The Kernel Virtual Machine
QEMU Notes
QEMU - Debian - Linux - TUN/TAP - network bridge
QEMU, VDE and Dnsmasq
VDE, Dnsmasq SystemV Init-Skript
QEMU host <-> guest network bridging
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Erstellt am
11:59PM Jul 29, 2007
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Update auf Debian 4.0 Etch
So... Jetzt ist mein Server endlich von Debian 3.1 (Sarge) auf Debian 4.0 (Etch) umgestellt. Wer meine Seite öfters besucht oder den RSS-Feed abonniert hat, wird's gemerkt haben.
Aber ich glaube, das hat sich mal richtig rentiert. Ich bin ja kein Fan von Upgrades, drum hab ich zumindest das Betriebssystem neu installiert und kein Upgrade gemacht - ja, ich weiss... Es gibt Leute, die Debian 1999 das erste Mal installiert haben und immer ein Upgrade gefahren haben und das tut immer noch... Ich mach's trotzdem nicht ;-) Aber ich gebe zu, Debian scheint das einzige OS zu sein, wo das wirklich funktioniert.
Am Anfang hatte ich etwas Probleme mit der Stabilität auf meinem Athlon 2500+ XP. Ich hatte aus Versehen diesen komischen 2.6.18-4.486 Kernel installiert. Da hat sich der Rechner einfach ausgeschaltet, wenn z.B. die PostgreSQL gard etwas beschäftigt war :-( Aber wollte eh einen eigenen Kernel kompilieren, da ich das für LIRC brauche. Dazu habe ich den Kernel-Source 2.6.20-1 aus den Backports (www.backports.org) genommen. Die gibt's jetzt auch für Debian Etch.
Nachdem nun dieser Kernel auch unter Last einwandfrei läuft, DNS-Server, Postgres, Archiveopteryx IMAP-Server, VDR, Automatix2, Apache, Tomcat, VDRadmin, OpenVPN, NTPd und die Firewall wieder stehen, denke ich, hat sich der Aufwand gelohnt. Endlich tut auch das mplayer Plugin für den VDR. Das ging vorher nie. Jetzt spielt es die Video's sauber ab. Da bei mir zwei Technotrend Karten drin sind und die 2te die primäre Karte ist, musste in der /etc/vdr/plugins/vdrmplayer.sh.conf zwei Änderungen vorgenommen werden:
VO="mpegpes:card=2"
AO="mpegpes:card=2"
Damit gibt der mplayer dann das Video auf der zweiten Karte aus. Schon schön, wenn man die YouTube Videos gleich im VDR anguggen kann, ohne sie konvertieren zu müssen :-))
Bei der Gelegenheit: Gestern hatte ich ja beschrieben, wie man Videos für den Archos 704 WiFi umwandelt. Das geht auch mit VDR-Video's z.B.:
transcode -y xvid -o /var/tmp/test.avi -i /var/lib/video.00/001.vdr
Und schon kann man die ausserirdischen Kohlköpfe auf dem Archos abspielen...
Erstellt am
09:59PM Mai 21, 2007
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debian etch sarge upgrade
Videos für Archos 740 Wifi unter Linux erstellen
Also nachdem mich diese Konvertiererei jetzt fast in den Wahnsinn getrieben hätte, bin ich dann noch noch auf einen grünen Zweig gekommen :-)
Unter Windows für den Archos ein Video im DivX, MPEG4 oder Xvid Format zu erstellen, ist relativ einfach. Man holt sich von www.divx.com den Video-Codec runter, installiert ihn, holt von www.virtualdub.org Virtualdub runter, installiert das und holt dann anschließend von www.archos.com den MPEG4 Translator runter. Dann gibt man nur noch Quelle und Ziel an und dann auch schon fast am Ziel ;-)
Ich hab das Ganze zuerst mit Wine unter Ubuntu 6.10 (Edgy Eft) probiert, aber da findet der MPEG4 Translator den DivX Codec nicht, obwohl er installiert ist. BTW: Es gibt noch ein ziemlich cooles Tool zum Umwandeln unter Windows, das auch unter Linux läuft. Der MediaCoder. Das Ganze ist OpenSource und konvertiert alles Mögliche. Damit das aber unter Wine läuft, braucht man eine DLL. Das Ganze ist hier beschrieben: MediaCoder on Linux. (DLL).
Ich wollte das Ganze aber nativ unter Linux. Nach div. ffmpeg Einstellungen, die nicht funktionierten, da dieser (und nicht nur dieser) Player sich sehr wählerisch zeigt, beim dem was er abspielt, bin ich dann schließlich bei transcode gelandet. Und das funktioniert dann ganz einfach:
transcode -y xvid -o ausgabe.avi -i eingabe.avi
Oder:
transcode -y ffmpeg -F mpeg4 -o ausgabe.avi -i eingabe.avi
Beide Versionen schluckt der Archos dann ohne zu murren. Gelesen habe ich, das das auch mit dem Cowon oder Centrix funktionieren soll. Aber diese Player hab ich nicht. Als ich nur ffmpeg verwendete, spielte er meistens den Sound, aber das Video nicht. Seltsamerweise lief zwar die Vorschau korrekt und ich konnte im Video auch vor- und zurück, aber es kam immer nur ein Standbild :-(
Und noch ein Tipp: Damit das mit dem Konvertieren alles funktioniert, braucht man natürlich auch div. Codec's, die die div. Videoformate lesen können. Tut euch einen Gefallen und sucht nach Automatix oder Automatix2 und fügt das in eure /etc/apt/sources.list hinzu, wenn ihr Ubuntu 6.06 (Drapper Drake), 6.10 (Edgy Eft), 7.04 (Feisty Faun) oder Debian 4.0 (Etch) habt. Das zeugs installiert euch alles an Codec's. Dann noch
apt-get install mplayer ffmpeg mencoder
und werdet glücklich ;-)
Zum Thema: LinuxUser 1/2006 - Handgepäck
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Erstellt am
10:00PM Mai 20, 2007
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10:00PM Mai 16, 2007
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10:00PM Mrz 20, 2007
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10:00PM Feb 07, 2007
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10:00PM Jan 22, 2007
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